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Artensterben
In
den letzten Jahren greift ein
immer schneller fortschreitendes
Artensterben um sich. Die
Süddeutsche Zeitung greift
dieses Thema im September 2007
unter der Rubrik
"Wissen" auf.
Die
Überschrift des Artikels
lautet: "Das Artensterben
eskaliert". Der Verfasser
schreibt:
Jede vierte Säugetierart, ein
Drittel aller Amphibienarten und
jede achte Vogelart sind vom
Aussterben bedroht. Das geht aus
der
Roten Liste hervor, die
die Weltnaturschutzunion IUCN in
Genf 2007 veröffentlicht hat.
"Die bisherigen
Anstrengungen zum Naturschutz
reichen offensichtlich nicht
aus. Die Artenvielfalt schwindet
immer schneller."
Knapp 7000 Biologen der IUCN und
ihrer Partnerorganisationen
haben 41.415 Tier- und
Pflanzenarten erfasst und sie
nach ihrem Risiko auszusterben
in sechs Kategorien eingeteilt.
Die Wissenschaftler zählen
einzelne Individuen oder schätzen
die Populationsgrößen anhand
von Jagdprotokollen ab.
Insgesamt sind 16.306 Arten vom
Aussterben bedroht.
"Der Mensch ist der
Hauptgrund für das
Artensterben", sagt Craig
Hilton-Taylor, der bei der IUCN
für die Rote Liste zuständig
ist.
Die Ursachen sind vielfältig.
Vernichtung des Lebensraumes
durch Flächenverbrauch für
Bebauung und Verkehr, intensive
Landwirtschaft, Vernichtung des
Regenwaldes, Überfischung und
Verschmutzung der Meere, Tophäenjagd,
Verwendung von Flora und Fauna für
die (Volks)Medizin, Import von
fremden Pflanzen und Tieren die
dadurch heimische Arten verdrängen
oder Krankheiten einschleppen,
Umweltverschmutzung,
Klimawandel, etc.
Dabei vergisst der Mensch
anscheinend, dass jede Art eine
wichtige Rolle in ihrem Ökosystem
spielt. Fehlt ein Glied z.B. in
der Nahrungskette, gerät das
natürliche Gleichgewicht aus
der Balance.
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Amphibien
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31.03.2010: Pressemitteilung der Ortsgruppe Grasbrunn des Bund Naturschutz in Bayern e.V. Max Walleitner, 1.Vorsitzender
(PDF)
Zum Thema Amphibienschutz
Süddeutsche
Zeitung vom 31.03.2010 (PDF)
Amphibienfang
durch Unbefugte
Amphibienschutz
2008
Vom
8.3. bis 24.4.2008 fand dieses Jahr wieder die Amphibienschutzaktion in der
Leonhard-Stadler-Straße in Neukeferloh und „beim Forstwirt“ an der
Staatsstraße 2079 statt. Beim Forstwirt wurden 246 Erdkröten, 13 Bergmolche
und 1 Ringelnatter vor dem Tod durch den Straßenverkehr gerettet. Wir
danken der ehrenamtlichen Truppe, die sich jedes Jahr für diese Tiere einsetzt.
Die Bilder vom neuen Biotop sprechen für sich.
Haben
Sie Interesse daran sich
beim Artenschutz zu engagieren,
melden Sie sich bitte bei Fam. Walleitner
Tel. 089/46201770.
Amphibienschutz
2009
Trotz
teilweise noch schneebedeckter Waldgebiete und niedriger
Nachttemperaturen wandern die Tiere bereits.
Dieses
Jahr jährt sich unsere Aktion zum 7. Mal. Und viele aus der
Schutztruppe sind seit Beginn der Aktion bis heute dem Amphibienschutz
treu geblieben, obwohl wertvolle Freizeit für den Zaunaufbau und die
Kontrollgänge verwendet wird.
Ein
ganz großes Dankeschön an die Mannschaft!
Wir
bitten:
Fahren
Sie mit Ihrem Kraftfahrzeug umsichtig. Gerade entlang der
beschilderten Wanderwege sollte die vorgeschriebene
Geschwindigkeit eingehalten werden. Bringen Sie durch Rasen nicht
Ihr Leben und das eines Naturschützers in Gefahr!
Die
Tiere fangen bei Einbruch der Dämmerung an zu wandern. Bei
regnerischem Wetter und Temperaturen über 5 Grad laufen sie in großer
Anzahl. Wenn Sie ein Tier retten wollen, passen Sie auf den Straßenverkehr
auf! Tragen Sie das Tier, das Sie retten wollen, in dessen
Laufrichtung zum Randstreifen der Straße und lassen Sie es dort
wieder frei.
Bedenken
Sie, dass ein Teich Amphibien anzieht. Die Tiere müssen, um zum Teich
zu gelangen, Straßen überqueren. Ein Großteil der Tiere wird
überfahren. Bitte siedeln Sie keine Amphibien bewusst in einem
Gartenteich an.
Engagieren
Sie sich als Eltern- oder Großelternteil für den Umweltschutz, damit
Sie Ihren Kindern und Enkeln das Wissen und die Erfahrung vermitteln können,
dass eine zunehmende Zerstörung der Natur für das Leben der nächsten
Generationen nur Nachteile bringt.
Bilder
vom Zaunaufbau „beim Forstwirt“. Der Zaun ist 600 m lang.
-

Warum Amphibienschutz?
Amphibien sind weltweit vom Aussterben bedroht
und stehen deshalb unter
Naturschutz, 14 der 19 heimischen Amphibienarten
müssen als gefährdet eingestuft werden.
mehr...
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| Fledermäuse |
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| Vögel |
Januar
2010
-
D r i n g e n d e r
A u f r u f -
Das
Sterben der Erlenzeisige
In
den letzten 14 Tagen wurden hunderte kranker oder toter Erlenzeisige
aus dem Großraum München gemeldet, nachweislich auch in dem
Gemeindegebiet Grasbrunn.
Nach
einer Untersuchung von toten Erlenzeisigen, im Auftrag des
Landesbundes für Vogelschutz durch die Vogelklinik Oberschleißheim,
waren alle Tiere mit Salmonellen infiziert und sind mit hoher
Wahrscheinlichkeit daran auch gestorben.
Symptome
infizierter Tiere:
Das Gefieder des Vogels ist meist stark aufgeplustert. Erkrankte Vögel
wirken matt, apathisch und schlafen auch tagsüber. Die Tiere atmen
teilweise schwer. Manche Vögel führen trockene Würgebewegungen aus,
manche öffnen und schließen immer wieder den Schnabel.
Befallene
Wildvögel können nicht behandelt werden. Daher bitten wir Sie,
folgende Maßnahmen baldmöglichst zu ergreifen, damit künftig
sowenig Vögel wie möglich infiziert werden. Bitte verwenden Sie
dabei Einmalhandschuhe!
-
Entfernen Sie alle Trinkgefäße im Freien und decken Sie eisfreie
Stellen an Teichen zu.
-
Alle Trink- und Futtergefäße mit sehr heißem (mindestens 80 Grad)
Wasser auswaschen. Sie können auch mit Schmierseife reinigen. Bitte
verwenden sie keine chemischen Produkte. Die gereinigten Gefäße
sollten über einen Zeitraum von mindestens 24 Stunden vollständig
austrocknen.
-
Bitte entsorgen sie möglichst bald gefundene tote Vögel.
-
Säubern Sie auch den Bereich unterhalb der Futterstelle.
-
Reinigen Sie bitte die Vogelnistkästen. Diese werden von den Vögeln
zum Übernachten benutzt und zuweilen auch verkotet.
Salmonellenerkrankungen
werden über den Vogelkot übertragen.
Vögel
füttern und Vogelschutz
An Sammelpunkten der Vögel, das sind Futter- und Trinkstellen, ist
die Gefahr der Krankheitsübertragung besonders groß. Daher ist hier
immer auf Hygienemaßnahmen zu achten.
Wir
bitten Sie, folgende Punkte zum Schutz der Vögel zu beachten:
-
Futterhäuschen,
bei denen viel Futter auf den Boden fällt oder das Futterhäuschen im
Fressbereich selbst verkotet werden kann, sollte man nicht mehr
verwenden und austauschen. Moderne Futterhäuschen habe einen
Futterspender, er nur so viel Futter abgibt wie der Vogel frist.
Eine Verkotung kann auch von am Boden liegenden Futter, das auch von
einigen Vögeln aufgenommen wird, stattfinden. Daher ist eine wöchentliche
und regelmäßige Reinigung der Futterstelle (Häuschen und des
darunter liegende Erdbodens) unumgänglich.
Verkotete Nahrung sollte auf keinen Fall verfüttert werden!
Der Kot der Tiere ist eine Hauptansteckungsquelle, für Parasiten,
Bakterien oder Pilze.
Bitte verwenden Sie für die Vogelfütterung vor allem Futtersäckchen,
Futterglocken, Futtersäulen
und Futterautomaten.
-
Verwenden Sie von Vogelschutzverbänden zertifiziertes Futter und füttern
Sie maßvoll.
-
Verfüttern Sie auf keinen Fall Speise- und Brotreste. Äpfel nur im
Ganzen auslegen.
-
Das Futterhaus sollte so konstruiert sein, dass das Futter nicht nass
bzw. feucht werden kann.
-
Infektionskrankheiten wie z.B die Salmonellose tritt besonders häufig
an großen Futterstellen auf. Deshalb sind mehrere kleine
Futterstellen besser als eine große Futterstelle.
-
Füttern Sie nur bei Dauerfrost, bei Eisregen oder bei geschlossener
Schneedecke. Stellen sie zu Beginn des Frühjahrs die Fütterung
langsam ein. Verzichten Sie bitte bei warmer Witterung auf die Fütterung,
da sich unter solchen Bedingungen Krankheitserreger wie Salmonellen
explosionsartig vermehren können.
-
Futter nicht auf den Boden streuen, dort kann es mit Vogelkot
vermischt werden.
-
Reinigen Sie, einmal jährlich, im Spätherbst, Ihre Vogelnistkästen
damit die Übertragung von Krankheitserregern
wie Bakterien, Parasiten und Pilzen unterbrochen wird.
-
Legen sie einen naturnahen Garten an. Er liefert den heimischen
Vogelarten im Winter reichlich Lebensraum und Nahrung. Das sind Früchte
verschiedener heimischer Gehölzarten (z.B. von Eberesche, Holunder,
Hartriegel, Hagebutte, Weißdorn, Schlehe, Pfaffenhütchen,
Schneeball, Kornelkische u.a.) sowie Insekten, deren Eier und Larven
in und unter der Rinde alter Bäume und in hohlen Pflanzenstängeln überwintern.
Bäume und Sträucher sollten stets erst am Ende des Winters zurück
geschnitten werden. Im Herbst kann jeder Gartenbesitzer eine Menge für
den Vogelschutz tun, indem er Altgras, Stauden, dürre Blumenstängel
und Disteln stehen lässt, in denen die Vögel reichlich
Insektenlarven finden. Pflanzen, die Samen produzieren, sind bei
Finken und Körnerfressern sehr beliebt. Außerdem samentragende Kräuter
und Gräser. Diese Samenstände sollen deshalb nicht entfernt werden.
Pflanzen sie in ihrem Garten vor allem heimische Pflanzen. Echter
Vogelschutz ist Erhalt und Schaffung einer strukturreichen
Kulturlandschaft mit naturnahen Lebensräumen.
Obwohl
Vögel regelmäßig Träger und Ausscheider von Infektionserregern
sind, sind Übertragungen auf Menschen und nachfolgende Erkrankungen
äußerst selten. Wenn die elementaren Hygienegrundsätze (Tragen von
Einmalhandschuhen beim Reinigen) beachtet werden, besteht im Umgang
mit wildlebenden Vögeln kein besonderes gesundheitliches Risiko.
Links im Internet: lbv:
naturschutztipps - winterfuetterung
V.i.d.S.P.:
Bund Naturschutz in Bayern e.V., Ortsgruppe Grasbrunn,
Max Walleitner, Tel.:089/ 46 20 17 72
"Pathologischer Befund der LMU Klinik für Vögel
in Oberschleißheim vom
16.2.2010"
...mehr
Vogelnistkästen
Ende
Februar 2009 haben wir 30
Vogelnistkästen in einem
Waldgrundstück aufgehängt.
Darunter waren auch vier
„Eulenkästen“. Dr. Eva
Schneider und Herr Reuter vom
Landesbund für Vogelschutz e.V.
haben uns als Spezialisten
beraten, in welchem Gebiet an
welchem Baum, welcher Nistkasten
für welchen Vogel am Besten
war. Frau Dr. Schneider braucht
keinen Vogel zu sehen um zu
wissen wer vor Ort lebt. Die
„Kleinen“ sprechen und
verraten es ihr.
Ein herzliches Dankeschön an
die zwei Experten! Wir werden im
Herbst einen wunderbaren,
erfolgreichen Brutnachweis
erhalten. -->
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Überlebensinseln
für Schmetterlinge sichern!
mehr…
Bienensterben in Deutschland - Imker ohne Volk
Süddeutsche
Zeitung, 15.4.2010
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